Das Herz des Nahrungsverteilers ist ein Paar von Molekularmatrix- Materiereplikatoren auf Deck 12 und 34. Diese Geräte dematerialisieren eine bestimmte Menge Rohmaterial, ähnlich der Transporter. Allerdings werden bei den Nahrungsverteilern keine Molekularbildscanner benutzt, um die Analoggitterdaten des Originals zu gewinnen. Statt dessen wird ein hochentwickeltes Quantumgeometrie-Transformationsmatrixfeld genutzt, um den Materiestrom so zu modifizieren, daß die digital gespeicherte Molekulargittermatrix übereinstimmt.
Der Materiestrom wird dann über ein Netzwerk von wellengesteuerten Leitungsröhren zu jedem Replikatorterminal geleitet. Hunderte solcher Terminals befinden sich in den Quartieren und anderen Räumen. Die Molekulargittermatrix kontrolliert die Rematerialisierung am Replikatorterminal, so daß das Ergebnis eine exakte Kopie des Originals ist.
Das Rohnahrungsmaterial ist eine Kombination von Langkettenmolekülen, was ein Minimum von Replikationsenergie erfordert. Bei der Dematerialisierung wird eine leicht modifizierte Phasenübergangsspulenkammer benutzt, wobei der resultierende Materiestrom statistisch die geringste Quantumtrans- formationsmamipulation benötigt, um die meiste Nahrung zu generieren. Diese "Transmutation" der Materie ist ein modernes wissenschaftliches Geheimnis, hält aber die Kosten gering.
Obwohl das Rohmaterial normalerweise bei einer Starbase-Überholung erneuert wird, können durch osmotische und elektrolytische Fraktion von angefallenem Wasser bis zu 82% des Materials zurückgewonnen werden. Bei fehlendem Rohnahrungsmaterial kann auch aus Grundrohmaterial oder Abfallmaterial Nahrung hergestellt werden, was allerdings sehr viel mehr Energie benötigt und deshalb nicht zu empfehlen ist.
Mit diesem System braucht man gegenüber Nahrungssystemen mit Kühlhallen nur 20 mal weniger Nahrungsmittel aufzubewahren, um gleichzeitig 10 mal so viele Gerichte zuzubereiten. Da dieses System jedoch ein molekular basiertes Transportersystem ist, kann es bei einzelnen Nahrungsmittel zu Fehlern kommen, die jedoch meist nicht zu schmecken sind. Eine Ausnahme bilden altarianische Gewürze, die durch den Replikator leicht giftig generiert werden und deshalb normalerweise nicht auf diese Weise gewonnen werden können. Auch Caviar wird nicht 100%ig richtig generiert.
Das zweite System ist an den Seiten rundherum an der Enterprise angebracht. Außerdem gibt es noch zusätzliche Sensoren nahe Deck 2 und 16, um Blindstellen der seitlichen Sensoren auszugleichen.
Das dritte System sind die Navigationssensoren. Sie sind direkt an das Flugkontrollsystem angeschlossen und werden benutzt, um die Position und die Geschwindigkeit des Schiffes zu ermitteln.
Außerdem gibt es noch verschiedene Spezialsensorsysteme, u.a. für die techniche Überwachung, wie z.B. Hyperraumfluß-Sensoren, die an zahlreichen Stellen der Außenhaut plaziert sind.
Alle diese Sensoren erlauben der Enterprise folgende Möglichkeiten:
- Astronomische Beobachtungen: Das schließt optische und Weitband- Elektromagnetische (EM)-Scanner ein für das Studium von Sternen und anderen Phänomenen über eine Entfernung von Lichtjahren, Weitwinkel- Scannung für automatische Sternkartenerstellung und individuelle Langstreckenscannung für spezielle Missionen.
- Planetenoberflächenanalyse: durch Kartenerstellung mit Kurzstrecken- sensoren vom Orbit aus. Hochauflösende optische und EM-Scannung, virtuelles Neutrino-Spektrometer und Kurzstrecken-Quarkresonanz-Scannung zur geologischen Erkundung des Planeten.
- Fernanalyse von Lebensformen: durch zuammengeschaltete Kurzstrecken- Quarkresonanz-Scanner für detailierte biologische Daten über Orbit- Distanz, in Zusammenarbeit mit optischen und chemischen Scannern kann die Scanner-Software eine Übersicht über die Struktur der Lebensform und die chemische Zusammensetzung erstellen.
Schräg über ihm befindet sich der Variablfrequenz-EM-Fluß-Sensor, darüber das 2.0 m Gammastrahlenteleskop, direkt unter dem Hauptdeflektor der Normalwinkel-EM-Aktivsensor und darunter der Weitwinkel-EM-Aktivsensor.
Die meisten Sensoren sind aktive Hyperraum-Geräte, so daß die Informationen sehr viel schneller als Licht erfaßt werden können. Im hochauflösenden Modus können diese Sensoren 5 Lichtjahre erfassen, bei niedriger Auflösung bis zu 17 Lichtjahre, was allerdings vom Typ des Sensors abhängt. Bei dieser Entfernung braucht ein Sensorscan-Impuls, der bei Warp 9.9997 gesendet wird, rund 45 min, um sein Ziel zu erreichen und weitere 45 min, um zurückzukehren. (Das bedeutet übrigens, das Warp 9.9997 einer Geschwindigkeit von 198560*c entspricht!). Das Standard-Scan-Protokoll erlaubt somit eine umfassende Erforschung eine Raumsektors an einem Tag.
Außer den oben angegeben Sensoren gehören zu den Langstreckensensoren noch folgende Geräte: Lebensformanalyseinstrumente, Parametrischer Hyperraumfeld-Drucksensor, Gravimetrischer Verzerrungssensor, Passiver Neutrinoquellen-Sensor, Thermalquellen-Sensor.
Diese Geräte liegen in einer Serie von 8 Instrumenten direkt hinter dem Hauptdeflektorschild auf den Decks 32-38. Zu einigen Geräten, z.B. dem passiven Neutrinoquellen-Sensor besteht eine direkte Verbindung zum Primären Elektroplasmasystem (EPS), da diesen sehr viel Energie verbrauchen.
Der Hauptdeflektorschild hat verschiedene Stellen, die transparent für die Sensoren sind. Die Hyperraumfeld-Druck- und der Gravimetrische Verzerrungs- sensor können allerdings nicht korrekt arbeiten, wenn der Hauptdeflektor- schild mit mindestens 55% Leistung arbeitet. Alle Instrumente benutzen die drei Hyperraum-Feldgeneratoren des Hauptdeflektorschildes auf Deck 34, die es ermöglichen, Sensorimpulse im Hyperraum, also mit Warpgeschwindigkeit zu senden.
Die Langstreckensensoren sind für das Scannen in Flugrichtung gedacht, um vor allem Hindernisse beim Flug, z.B. Mikrometeoriten zu entdecken. Diese Operation wird routinemäßig vom Flugkontrolloffizier überwacht. Sobald kleinere Objekte geortet werden, erteilt der Hauptdeflektor diesen eine Beschleunigung, so daß sie aus der Flugrichtung verschwinden.
Die Scan-Reichweite und der Winkel der Ablenkung variiert mit der Schiffsgeschwindigkeit. Falls größere Objekte entdeckt werden, kann automatisch eine geringe Kurskorrektur vorgenommen werden, um auszuweichen. In diesem Fall wird der Flugkontrolloffizier vom Comuter benachrichtigt, der dann die Möglichkeit hat, manuell den Kurs zu ändern.
Die 350 Navigationssensoren sind völlig getrennt von anderen Sensorsystemen. Das ermöglicht den schnellen Zugriff durch den Navigationscomputer, was besonders bei Warpflug wichtig ist. Es ist jedoch möglich, ausgewählte Bereiche mit anderen Sensoren zu verbinden, um auftretende Diskrepanzen bewirkt durch den Hauptcomputer auszufiltern.
Zu den Navigationssensoren gehören standardmässig: Quasartelekop, Weitwinkel-Infrarot-Quellen-Sensor, Normalwinkel-IR, UV, Gammastrahlen- sensor, passiver Hyperraum-Multibeacon-Empfänger, Sternengravitations- detektoren, Hochenergiegeladene Partikel-Detektoren, Galaktischer Plasmawellen-Kartographie-Prozessor, UFP-Zeitsignal-Empfänger, Sternenpaar- Koordinaten Sensor.
Das Hyperraumfeld im Computer, das FTL-Processing ("faster-than-light") ermöglicht, benötigt mindestens 30% mehr Energie als die Enterpris zu fliegen und wird für den enormen Rechenaufwand benötigt. Wenn das FTL- Processing unter 20% fällt, wird automatisch die Geschwindigkeit verringert, damit ein sicherer Flug gewährleistet ist.
Es gibt 2 Arten von Navigationssoftware, den Basiscode und den überschreibbaren Code. Der Basiscode enthält die neuste Version von 3d- und 4d-Navigationssoftware und wird regelmässig bei der Überholung auf einer Starbase aktualisiert. Dieser Code befindet sich in gesicherten Computersegmenten und wurde dreimal seit dem Jungfernflug der Enterprise vollständig ausgetauscht.
Der überschreibbare Code ist zunächst eine Kopie des Basiscode, kann jedoch in eine symbolische Programmiersprache übersetzt werden, um ihn mit zusätzliche Szenarios oder neue Steuerungsalgorithmen zu erweitern, die dann auch an andere Starfleet-Schiffe weitergegeben werden können. Es können gleichzeitig maximal 1024 verschiedene Versionen der Navigationssoftware installiert sein, die wahlweise benutzt werden können. Eine aktuelle Version kann jederzeit von einer Starbase gedownloadet werden.
Die Navigationssensoren werden viel stärker gewartet als andere Sensoren, da sie zum Flug unerlässlich sind. Diese Arbeiten werden als Vorbeugende Wartung (PM=preventative Maintenance) bezeichnet. Normal funktionierende Komponenten werden normalerweise schon bei 65-70% ihrer Lebenszeit ausgewechselt. Dies sichert die Funktion, falls die Wartung durch irgendwelche Ereignisse verschoben werden muss.
Es gibt allerdings einige Sensoren, die relativ lange installiert bleiben, weil die Materialien dazu relativ aufwendig produziert werden müssen. Dazu gehören das verschobene Frequenzöffnungsfenster und das Strahlen- kombinations-Konzentrationsfeld beim Quasartelekop, der Cryogenic- Dünnflüssigkeitsfilm-Rezirkulator beim Weitwinkel-IR-Quellensensor und das Schnell-Foriertransformations-Subnetz beim Galaktischen Plasmawellen- Kartographie-Prozessor.
Die Standard-Starfleet-Ausrüstung besteht aus 6 Palatten:
- Palette 1 mit Weitwinkel-EM-Strahlenquellen-Scanner, Quark-Lebewesen- Analyse-Gerät, Z-Richtungs (Vor- und Rückwärts)-Spektrometer
- Palette 2 mit Hochenergie-Protonen-Spektrometer-Ausrüstung, Gravimetrie- Verzerrungs-Kartierungssensor
- Palette 3 mit konfigurierbaren Lebensform-Analyse-Instrumenten
- Palette 4 mit aktivem magnetische-Interferometrie-Scannern, niedrigfrequenz-EM-Flusssensor, lokale Hyperraumfeld-Drucksensoren, parametrische Hyperraumfeld-Drucksensoren, Wasserstofffilter-Hyperraum-Fluss Scanner, Linear-Kalibrations-Hyperraum-Fluss-Sensoren
- Palette 5 mit Variabel-Band-Optikquellen-Scanner, virtuellem Öffnungsgravitationsfluss-Spektrometer, hochauflösendem Gravitationsfluss- Spektrometer, Sehr-niedrig-Energie-Gravitationsspin-Polarimeter
- Palette 6 mit passivem Gammaquellen-Interferometer, niedrigstufigem Thermalquellensensor, Festwinkel-Gammafrequenzzähler, virtuellem Partikelerfassungskamera
Diese Paletten sind je 24mal auf der Enterprise zu finden, so dass sich 144 Paletten ergeben, 284 Plätze sind insgesamt verfügbar. Die freien werden von missionsspezifischen Paletten belegt. Die Installation erfolgt in der Regel von innen, bei grösseren Geräten ist auch eine Installation von ausser möglich. Dazu gibt es eine Reihe von Ausstiegslucken im Sensorbereich.
An Bord von Galaxy-Schiffen garantiert ein Netzwerk von kleineren Schwerkraftgeneratoren eine konstante Schwerkraft auf allen Decks. Dieses Netzwerk ist in vier Regionen unterteilt, 2 in der Untertassensektion mit je 400 Generatoren und 2 in der Kampfsektion mit je 200 Generatoren. Alle Regionen sind mit dem Trägheitsdämfungsfeld-System verbunden, um Bewegungsschocks während des Fluges zu minimieren. Die Felder benachbarter Generatoren überlappen sich leicht, was jedoch fast nicht fühlbar ist.
Das Schwerefeld selbst ist erzeugt ducrh einen kontrollierten Fluss von Gravitonen. Das Grundprinzip ist mit dem des Traktorstrahls identisch. Energie vom Elektro-Plasma-System (EPS) wird in eine Hohlkammer von Aniciumtitanid-454 kanalisiert, ein versiegelter Zylinder 50 cm im Durchmesser und 25 cm hoch.
Im Zentrum des Zylinders schwebt in Hochdruckchrylongas ein supraleitender Stator aus Thoroniumarkenid. Der Stator, der sich ständig mit 125540 Umdrehungen pro Minute dreht, produziert ein Gravitationsfeld, welches allerdings nur einige Picosekunden besteht. Diese Verzögerung macht eine Anzahl weiterer Generatoren im Abstand von 30 m nötig. Das daraus resultierende Feld erlaubt natuerliches Gehen ohne einen Gravitations- gradienten von den Füssen zum Kopf, wie es bei Zentripetalgravitations- generatoren der Fall ist.
Der supraleitende Stator muss von seiner Fertigung an in schwebendem Zustand aufbewahrt werden und benötigt alle 60 Minuten einen Energieimpuls zur Synchronisation vom EPS. Bei Ausfall des EPS, kann der Stator noch 240 Minuten das Feld aufrecht erhalten, was allerdings dann bis 0, 8g abfällt. Jede Beschlenigung des Schiffes mit bis zu 6 cm/s Änderung, die den Stator stören kann, werden durch spezielle Rippen an der Innenseite des Aniciumtitanid-Zylinders abgefangen, höhere Beschleunigungen absorbiert das Trägheitsdämpfungsfeld.
Die Schwerkraftgeneratoren sind im ganzen Schiff verteilt. Dadurch kann das Schwerkraftpotential innerhalb des Schiffes variieren, insbesondere bei harten Wendemanoevern. Um die Übertragung von Schwerkraftpotential von einer Stelle zur anderen im Schiff zu ermöglichen, sind die Generatoren durch ein Netzwerk von kleinen wellengesteuerten Leitungsröhren verbunden, das die Aufrechterhaltung der Stabilität des Schwerefeldes ermöglicht.
Dem Wissenschaftler Omne gelang es, mit einem Transportersystem Duplikate auch nach dem Tod des Menschen herzustellen und somit Unsterblichkeit zu erreichen. Der Wissenschaftler wurde in ein natürliches und unzugängliches Gefängnis mit einem Duplikat von Captain Kirk gesperrt.
Die Raumschiffe der GalaxyClass sind ausgestattet mit: 4 Personen- (Deck 6/ Untertassensektion), 8 Lasten- (CARGO) (Deck 4/Deck 38/39) und 8 Notfall- transportern (Primary/Secondary Hull). Sie arbeiten nach verschiedenen Systemen: Personen- und Notfalltransporter operieren basierend auf der Quanten-Ebene, wobei Notfalltransporter nicht in der Lage sind, Objekte wieder hochzubeamen. Auf molekularer Ebene überträgt der Lastentransporter seine Ladung, was ein Beamen von lebenden Objekten ohne vorherige Modifikation des Transportersystems ausschließt. Eine Modifikation des Transportersystems würde dann zwar ein Beamen von lebenden Objekten ermöglichen, doch gleichzeitig dazu würde das Fassungsvermögen des Lastentransporters in Relation abnehmen.
Der effektive Übertragunsradius der Transporter liegt bei ca. 40, 000 KM. Zu transportierende Materie wird NICHT in Energie gewandelt, sondern von dem Transporter in der benötigten Auflösung deassembliert (zerlegt). Das so zerlegte Objekt wird nun über einen "ringförmig gebundenen Richtstrahl" [annular confinement beam] als ein "subatomarer losgelöster Materiestrom" [subatomically debonded matter stream] übertragen. Lasten- und Personen- transporter arbeiten nach verschiedenen Übertragunsmethoden. Beide Seiten der Übertragung müssen sich zum Zeitpunkt der Übertragung in derselben Geschwindigkeit befinden. (Ausnahme Near-Warp-Transport).